Nordchile und die Atacama mit Camper oder Wohnmobil entdecken
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Nordchile und die Atacama mit Camper oder Wohnmobil entdecken

Es gibt viele Möglichkeiten, den Norden Chiles zu erkunden. Einige Leute bevorzugen es, die Reise im Voraus von einer Agentur organisieren zu lassen und alles genaustens geplant zu haben. Andere Leute mieten gerne ein Auto, reisen alleine und organisieren ihre Unterkunft selbst. Aber für diejenigen, die Abenteuer, Natur und Unabhängigkeit lieben, sind unsere Camper die perfekte Option, um Sie auf Ihrer Reise zu begleiten und Ihnen ein einzigartiges und faszinierendes Erlebnis zu bieten, ohne eine Nacht in einem Hotel zu verlieren.

Die Städte im Norden wie Arica, Iquique, Calama und La Serena sind eine gute Option, um eine Unterkunft zu haben und Ihre Ausflüge zu beginnen oder zu beenden, wenn Sie kein Wohnmobil haben. Die meisten Highlights wie der Parque Lauca, der Salar de Tara, der Geysir del Tatio und die Lagunas Miscanti y Miñiques sind viele Kilometer von den Städten entfernt. Wenn Sie mit dem Wohnmobil anreisen, müssen Sie nicht jeden Tag in die Stadt zurückkehren. Sie können einfach an dem Ort bleiben, an dem Sie am liebsten übernachten. Sie haben auch die Möglichkeit, zu Mittag zu essen, wo und wann Sie möchten, sich auszuruhen, wenn Sie müde sind, und Ihrem eigenen Rhythmus zu folgen, während Sie von der atemberaubendsten Natur umgeben sind, die der Norden zu bieten hat. Weit weg von der Zivilisation, aber mit Ihrem eigenen Wohnmobil, fühlen Sie sich wie zu Hause, da Sie Ihr eigenes Schlafzimmer, Küche, Esszimmer und Bad haben. Sie werden den Vorteil haben, wenn alle Touristen in die Städte zurückkehren, mit Ihrem Wohnmobil allein in den mysteriösen und stillen Tälern, der Wüste oder den Stränden dieses wunderschönen nördlichen Gebiets zu sein.

Die Route nach Zonen

Arica und Iquique

Arica und Iquique

Die Umgebung des Landestores Arica zeichnet sich durch die typischen Eigenschaften einer Wüstengegend aus, deren Rauheit durch einige Oasen durchbrochen wird. Die Stadt ist berühmt wegen des “Morro de Arica”, dem Ort der Heldentat in einer historischen Schlacht während des Pazifikkriegs im 19. Jahrhundert. Die Durchschnittstemperatur an der Küste lädt dazu ein, die Strände das ganze Jahr über zu besuchen.

Arica, “die Stadt des ewigen Frühlings”, ist eine Gegend, in der eine Reihe präkolumbischer Völker zusammenflossen, die Spuren ihrer Kultur hinterlassen haben. Außerdem findet man eine prächtige Flora und Fauna vor.

Iquique ist seinerseits weitgehend wegen der Freihandelszone bekannt, einem Geschäftsviertel von über 200 Hektar, in dem viele Großhandelsgeschäfte abgewickelt werden. Diese sogenannte ZOFRI besitzt zusätzlich ein Einkaufszentrum für den Einzelhandel und als Besonderheit einen unterhaltsamen Vergnügungspark.

Allerdings ist die schönste und aufregendste Attraktion der Region ihre endlose Küste, die das ganze Jahr über zu verschiedenen Wassersportarten und zum Badevergnügen einlädt. In der Pampa, einer großen Steppe im Landesinneren, kann man immer noch auf Geisterstädte aus der Blütezeit des Salpeterabbaus stoßen.

Die Präsenz von Geoglyphen, Petroglyphen und Felsmalereien stellen bedeutende Spuren der Tiwanaku (Tihuanaco)-Kultur dar. Auf der Hochebene und im Gebirge verharren einige Gemeinden der Aimara und Atacameños, die sich nach uralten Bräuchen richten und sich dem Anbau von Quinoa und der Aufzucht von Kameltieren widmen. Im Nationalpark “Volcán Isluga” stechen schneebeckte Gipfel heraus, auf denen die Aimara Zeremonien abhalten, sowie weite Ebenen mit typisch einheimischer Vegetation, Seen, Flüsse, mit einer reichen Tierwelt ausgestattete „bofedales“ (feuchte Weideländer), Geysire und natürliche Thermalbecken.

Die Atacama-Wüste

Die Atacama-Wüste

Die Atacama-Wüste befindet sich in Chile im sogenannten “Norte Grande” (Großer Norden), wobei der Ausgangspunkt für viele Ausflüge das mittlerweile bekannte Wüstendorf San Pedro de Atacama ist.

Weltweit als die trockenste Wüste anerkannt, umfasst die Atacama ein riesiges Gebiet mit großen archäologischen, natürlichen und kulturellen Reichtümern, darunter die Geoglyphen von Cerro Pintado.

Die Dürre und Trockenheit der Atacama-Wüste steht im direkten Gegensatz zur Fruchtbarkeit der Täler und Oasen (wie z.B. das Azapa-Tal und die Oase von Pica).

Flora und Fauna sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Wüstenlandschaft. Die geschützten Arten der unter Denkmalschutz stehenden Nationalparks Lauca, Isluga und Salar de Surire symbolisieren einen Teil der wundervollen Vielfalt, mit dem die Natur diese Region ausgestattet hat, wo sich das Leben trotz der unwirtlichen Begebenheiten ihren Weg gebahnt hat.

Die Wüste und die Hochebene faszinieren den Besucher durch ihre mannigfaltige Geographie: das Mondtal “Valle de la Luna” transportiert die Szenerie mit seinen einzigartigen Steinformationen an Grenzen außerhalb unserer Welt; der Atacama-Salzsee und die Geysire von El Tatio mit ihren surrealistischen Merkmalen formen zusammen mit den angenehmen Thermalquellen wie die Camina eine Art göttliches Paradoxon, das sich einer ewig verblüffenden Realität entgegensetzt.

Die Dörfer der Atacama Hochebene: Socaire befindet sich etwa 90 Kilometer entfernt von San Pedro de Atacama. Mit spanischen Hintergrund ist es mehr als nur ein Dorf, es ist eine Aufeinanderfolge von terassenförmigen Anbauflächen an einem breiten Abhang, welche das Gefälle dieses Bereichs ausnutzen. Hier gibt es schöne Häuser aus Stein und im hinteren Teil erhebt sich eine kleine Kirche, mit einem Steinturm, welcher am 24. August (Fiesta San Bartolomé) besungen wird.

La Serena

La Serena

Die Stadt La Serena ist im Valle del Elqui, einem der drei Täler, die die IV. Region durchqueren, eingebettet. Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit typischem Nebel im Küstenbereich. Bei den Berghängen im Landesinnern verwandelt sich das Klima in ein sehr trockenes Ökosystem, das einzigartige und faszinierende Mikroklimas besitzt. Ein Beispiel dafür ist der Nationalpark Fray Jorge, eine Gegend mit ungewöhnlichen Eigenschaften, die es einigen Bäumen ermöglichen, hier ideal zu gedeihen, obwohl sich ihr natürlicher Lebensraum im Süden des Landes befindet.

Ebenso kann man von La Serena aus das mystische und grüne Valle de Elqui inmitten der trockenen Berge erreichen.

Ebenso kann man von La Serena aus das Valle de Elquí erreichen, ein Ort, der eine starke Mystik und einen geheimnisvollen Magnetismus besitzt. Die Strände La Serenas und die stark besuchte “Avenida del Mar”, eine Uferstraße, auf der man viele Geschäfte und Restaurants gehobenen Niveaus findet, die überwiegend Fischgerichte und Meeresfrüchte auf ihrer gut sortierten Karte anbieten, sind vor allem im Sommer Anlaufpunkte für die Jugend und fester Bestandteil eines der besten Badeorte des sogenannten „Norte Chico“ (Kleiner Norden). Sowohl die Plätze, die historische Kolonialarchitektur und der farbenfrohe und traditionelle Obst- und Gemüsemarkt „La Recova“, als auch der eindrucksvolle und klassische Faro Monumental („Prachtvoller Leuchtturm“) haben der Stadt einen einzigartigen Platz im Unterbewusstsein jedes einzelnen Besuchers verliehen.

Die Nachbarstädte La Serenas bieten zudem solch wunderschöne Strände wie La Virgen, Tongoy, Isla Damas und Morrillos, die sehr von den Besuchern geschätzt werden.

Valle del Elqui: Wenn es ein Ziel gibt, wo das Klima nicht verrät, ist es zweifellos das Elqui-Tal, im Zentrum-Norden von Chile. An diesem Ort, etwa fünf Stunden von Santiago de Chile entfernt, befindet sich der klarste Himmel der südlichen Hemisphäre und es wird auch gesagt, dass hier das magnetische Zentrum der Erde sein würde, das Reisende seit Jahren angezogen hat. Jeder, der in seiner Landschaft sucht, antwortet auf die tiefsten Fragen des menschlichen Lebens. Blauer Himmel, kristallklare Flüsse, grüne Wiesen und ein Hauch von Ruhe machen diesen Ort zu einem besonderen Ziel für diejenigen, die dem Stress entfliehen möchten. Hier gibt es keinen Lärm: Alle leben in Frieden, Ruhe und Harmonie. Die Route durch dieses Quertal - also von der Bergkette bis zum Meer - ermöglicht uns vom Vorhang des Puclaro-Stausees aus einen spektakulären Blick auf die Berge. Vicuña liegt mitten im beeindruckenden Grün des Elqui-Tals und ist eines der unumgänglichen touristischen Ziele in der Region. Eines der Hauptmerkmale dieses Gebietes ist, dass es mindestens 300 Tage und Nächte völlig frei hat, so dass sein lokales Observatorium Cerro Mamalluca zum Protagonisten für diejenigen wird, die das Universum durch ihre Teleskope in unterhaltsamen astronomischen Beobachtungstouren sehen wollen . Zusammen mit dem wachsenden Angebot an Themenunterkünften und Abenteuertourismus, das die Beobachtung des Nachthimmels als zentrales Element durch Reiten, Wandern, Trekking und Essen im Freien beinhaltet, werden Familienunternehmen, die auf Astrotourismus setzen, innovative Produkte entwickeln das bietet einen Mehrwert für die Beobachtung der Sterne.

Tipps für Reisen mit dem Wohnmobil

Chile und seine Nachbarn bieten mit einem Wohnmobil viel zu entdecken und überraschen Sie angenehm von Ende zu Ende. Damit Sie Ihre Reise so gut wie möglich planen und das Beste aus Ihrer Reise machen können, um natürliche Orte kennenzulernen, die Sie faszinieren, haben wir Informationen und Vorschläge vorbereitet, die Ihnen bei der Organisation Ihrer Expedition helfen.

Die Route in Bildern

Holiday Rent RV 4x4-Camper unterwegs in Nordchile
Wohnmobil auf der Straße durch die Atacama-Wüste
Holiday Rent RV Camper vor einem Salzsee auf dem chilenischen Altiplano
4x4-Camper beim Campen unter dem klaren Himmel Nordchiles
Blick auf Altiplano und Vulkane von der Camper-Route
Holiday Rent RV Camper in einem Tal der Atacama-Wüste
Sonnenuntergang in der Atacama-Wüste neben dem Camper

Höhepunkte

Putre & Nationalpark Lauca

Putre & Nationalpark Lauca

Zwischen Gebirge und Hochebene liegt Putre auf 3.500 m Höhe und ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Lauca und das Schutzgebiet Vicuña, wo sich in eindrucksvoll schöner Landschaft 80 % der chilenischen Fauna befindet. Der Nationalpark Lauca ist ein Biosphärenreservat der UNESCO, mit mehr als 130 unterschiedlichen Arten, wie zum Beispiel Vikunjas, Vizcachas und Kondoren.

Salar de Tara

Salar de Tara

Die Landschaft ist spektakulär. Am Quepaico-Fluss werden wir große Herden von Lamas und Vicunjas sehen, die dessen salziges Wasser trinken. Die Monjes de Pacana sind eine andere geologische Kuriosität: Große Hügel, die sich über die weite Ebene verteilen.

Tatio-Geysire

Tatio-Geysire

Das höchstgelegene Geothermalfeld der Welt: Dampfsäulen bei Sonnenaufgang auf über 4.200 Metern Höhe.

Die Dörfer der Atacama-Hochebene

Die Dörfer der Atacama-Hochebene

Socaire befindet sich etwa 90 Kilometer entfernt von San Pedro de Atacama. Mit spanischem Hintergrund ist es mehr als nur ein Dorf, es ist eine Aufeinanderfolge von terrassenförmigen Anbauflächen an einem breiten Abhang, welche das Gefälle dieses Bereichs ausnutzen. Hier gibt es schöne Häuser aus Stein und im hinteren Teil erhebt sich eine kleine Kirche mit einem Steinturm, welcher am 24. August (Fiesta San Bartolomé) besungen wird.

Salar de Atacama

Salar de Atacama

Chiles größter Salzsee, Heimat der Andenflamingos an der Laguna Chaxa und der Hochlandlagunen Miscanti und Miñiques.

Valle de la Luna

Valle de la Luna

Vom Wind geformte Stein- und Sandformationen, wenige Minuten von San Pedro de Atacama entfernt: der berühmteste Sonnenuntergang der Wüste.